Hardwaretests und Zertifikate

Lauer hat das Ziel, fehlerfreie, sichere, funktionstüchtige, benutzerfreundliche und umweltverträgliche Produkte und Dienstleistungen anzubieten, die den Bedürfnissen und Erwartungen des Kunden gerecht werden. Um diese Ziele zu erreichen, durchlaufen unsere Produkte umfangreiche Tests und Zulassungsverfahren.
CE-Kennzeichnung – Conformité Européenne
Das CE-Zeichen ist eine in Europa vorgeschriebene Kennzeichnung für bestimmte Produktgruppen. Es signalisiert die Einhaltung der wesentlichen Gesundheits- und Sicherheitsstandards, die in den Richtlinien der Europäischen Union festgehalten sind. Die Buchstaben CE stehen für "Conformité Européenne" (Europäische Konformität). Das CE-Zeichen auf unseren Produkten bedeutet, dass die Anforderungen der EMV- und NSR-Richtlinien erfüllt werden.
EMV - Elektromagnetische Verträglichkeit
Diese Richtlinie gilt für Geräte, die elektromagnetische Störungen verursachen können oder deren Funktion durch solche Störungen beeinträchtigt werden kann. Sie definiert die damit zusammenhängenden Schutzvorkehrungen und Kontrollmaßnahmen. Weitere Informationen zur EMV.
NSR - Niederspannungsrichtlinie
Die NSR gewährleistet, dass elektrische Geräte innerhalb bestimmter Spannungsbereiche gefahrlos für den vorgesehenen Zweck betrieben werden können. Weitere Informationen zur NSR.UL - Underwriters Laboratories
Elektrische Materialien und Geräte sind so zu konstruieren, dass davon keine Gefahr für Menschen, Haustiere oder Sachen ausgeht, wenn diese Materialien bestimmungsgemäß installiert, gewartet und verwendet werden. Lauer erfüllt die UL-Vorgaben. Dies bedeutet, dass das gesamte Produkt geprüft und zugelassen wurde. Weitere Informationen zu UL.DNV - Det Norske Veritas
DNV definiert Vorschriften und Richtlinien für die Klassifizierung von Schiffen, mobilen Offshore-Plattformen und anderen schwimmfähigen Anlagen. Außerdem sind Vorschriften und Standards für die Klassifizierung, Zertifizierung und Überprüfung von fest installierten Offshore-Anlagen enthalten. Weitere Informationen zu DNV.GL – Germanischer Lloyd
Germanischer Lloyd überwacht und verbessert Sicherheit und Qualität im Auftrag der Schiffs- und Maschinenbauindustrie, vorwiegend für Schiffe, Werften und Industrieanlagen. Weitere Informationen zum GL.IP65/IP66
Die IP-Klassifizierung (Ingress Protection, Eindringschutz) beschreibt den Schutz von Gehäusen gegen Eindringen von Schmutz und Wasser. Die Ziffern bezeichnen den Schutzgrad.IP65 = Schutz gegen Eindringen von Staub, geschützt gegen Strahlwasser aus allen Richtungen
IP66 = Schutz gegen Eindringen von Staub, geschützt gegen eindringendes Wasser bei vorübergehender Überflutung
Die IP-Klassifizierungen basieren auf Standards der International Electrotechnical Commission (IEC). Weitere Informationen zur IEC.
NEMA 4X
NEMA 4X (nur für den Betrieb in Innenräumen) = Klassifizierung der Beschichtung gemäß den Standards der National Electrical Manufacturers Association für die USA. Weitere Informationen zu NEMA.RoHS - Restriction of the Use of Certain Hazardous Substances in Electrical and Electronic Equipment (Einschränkung der Nutzung von Gefahrstoffen in elektrischen und elektronischen Geräten)
Die RoHS-Richtlinie gilt seit dem 1. Juli 2006. Es handelt sich dabei nicht um ein Gesetz, sondern um eine Richtlinie. Die Richtlinie regelt den Einsatz von sechs Gefahrstoffen bei der Herstellung verschiedener Arten von elektrischen und elektronischen Geräten. Weitere Informationen zu RoHs.EAR - Export Administration Regulation
Genehmigung der US-Behörden für Terminals auf Basis der LXT-Plattformen. Genehmigungspflichtiges Kriterium sind die Verschlüsselungstechnologien, die in Windows CE und im X-Scale-Prozessor zum Einsatz kommen. Weitere Informationen zu EAR.Zuverlässigkeitsprognose
Eine Zuverlässigkeitsprognose besteht in der Analyse von Teilen und Komponenten zum Zweck der Vorhersage und Berechnung der Ausfallhäufigkeit einer Komponente. Die Zuverlässigkeitsprognose ist eine der häufigsten Varianten einer Zuverlässigkeitsanalyse zur Berechnung der Ausfallrate und der MTBF. Weitere Informationen zum Thema Zuverlässigkeitsprognose.
MTBF - Mean Time Between Failures
Grundsätzlich bezeichnet die Abkürzung MTBF die mittlere Betriebsdauer zwischen zwei aufeinanderfolgenden Ausfällen unter bestimmten Bedingungen und während eines bestimmten Zeitraums in der nutzbaren Lebensdauer einer funktionalen Einheit. Das Ergebnis wird in Stunden angegeben und bezeichnet die Zeit, die mindestens vergeht, bis 68 % des untersuchten Produkts nicht mehr funktionieren.
FRT – Failure Rate
Die Ausfallrate ist die Anzahl der Ausfälle während einer Million Betriebsstunden.


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